Behandlungsraum der orthopädischen Privatpraxis Dr. med. Sebastian Güth in Offenburg

Stoßwellentherapie (ESWT) in Offenburg – beim Facharzt

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Hartnäckige Schmerzen an Sehnenansätzen, die einfach nicht abklingen wollen? Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne, nicht-operative Methode, mit der sich viele chronische Beschwerden des Bewegungsapparates gezielt behandeln lassen – schonend, ohne Operation und ohne Medikamente.

Extrakorporale Stoßwellentherapie in Anwendung am Knie, Praxis Dr. Güth Offenburg

Was ist die Stoßwellentherapie?

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie werden energiereiche Schalldruckwellen von außen („extrakorporal“) durch die Haut gezielt in das betroffene Gewebe geleitet. Dort treffen sie genau auf die schmerzhafte Region – etwa einen gereizten Sehnenansatz oder ein Kalkdepot. Die Behandlung ist nicht-invasiv, kommt also ohne Schnitt und ohne Spritze aus.

Die Druckwellen setzen im Gewebe einen gezielten Reiz, um die körpereigenen Heilungsprozesse anzustoßen. Dazu gehören eine verbesserte Durchblutung, die Anregung des Stoffwechsels und – bei der Kalkschulter – die Auflockerung von Kalkablagerungen. Ziel ist, den langwierigen Reizzustand zu durchbrechen und den Schmerz spürbar zu reduzieren.

Bei welchen Beschwerden setze ich ESWT ein?

Die Stoßwellentherapie eignet sich besonders für chronische Reizzustände an Sehnen und Sehnenansätzen. Häufige Anwendungsgebiete in meiner Praxis sind:

  • Fersensporn und Reizung der Fußsohlensehne (Plantarfasziitis)
  • Kalkschulter (Kalkablagerungen in der Schultersehne)
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Reizungen der Achillessehne
  • Schmerzen an der Kniescheibensehne (Patellaspitzensyndrom)
  • Sehnenansatz-Reizungen am seitlichen Hüftknochen (Trochanter)

Ob die Stoßwellentherapie für Ihr Beschwerdebild geeignet ist, kläre ich vorab mit einer gründlichen Untersuchung und – wo sinnvoll – per Ultraschall. Häufig kombiniere ich die ESWT mit der Behandlung begleitender muskulärer Triggerpunkte.

Ablauf einer Behandlung

Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch und eine genaue Untersuchung, um den Schmerzpunkt exakt zu lokalisieren. Anschließend führe ich den Schallkopf des Geräts über ein Kontaktgel an die betroffene Stelle und gebe die Stoßwellen gezielt ab. Eine Sitzung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Meist sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen bis zu einer Woche sinnvoll.

Ist die Behandlung schmerzhaft? Gibt es Nebenwirkungen?

Während der Behandlung kann ein spürbares Klopfen oder ein leichter Schmerz an der behandelten Stelle auftreten – die Intensität lässt sich anpassen, sodass die Sitzung in der Regel gut auszuhalten ist. Die ESWT ist eine schonende, nebenwirkungsarme Methode. Gelegentlich kommt es vorübergehend zu einer leichten Rötung, Schwellung oder einem kurzen Nachschmerz, der rasch wieder abklingt.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen fokussierter und radialer Stoßwelle?

Die fokussierte Stoßwelle bündelt die Energie punktgenau in der Tiefe und eignet sich für klar umschriebene, tieferliegende Beschwerden (z. B. Kalkdepot). Die radiale Stoßwelle verteilt die Energie flächiger und oberflächennäher. Wichtig: Die fokussierte Stoßwellentherapie ist eine rein ärztliche Therapieform, während die radiale auch durch Physiotherapeuten erfolgen darf.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das hängt von Art und Dauer der Beschwerden ab. Oft sind mehrere Sitzungen sinnvoll; den voraussichtlichen Umfang lege ich nach der Untersuchung mit Ihnen fest.

Wann tritt eine Besserung ein?

Das ist individuell verschieden. Manche Patienten bemerken früh eine Linderung, bei anderen entwickelt sich die Wirkung über einige Wochen, da die angestoßenen Heilungsprozesse Zeit brauchen.

Was kostet die Stoßwellentherapie und zahlt die Krankenkasse?

Die ESWT wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Private Kranken- und Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten je nach Tarif häufig; ich empfehle, dies vorab mit Ihrer Versicherung zu klären.

Ich freue mich, Sie in meiner Praxis behandeln zu dürfen!