Behandlungsraum der orthopädischen Privatpraxis Dr. med. Sebastian Güth in Offenburg

Akupunktur in Offenburg – beim Facharzt für Orthopädie

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Die Akupunktur ist eine mehrere Jahrtausende alte chinesische Heilkunst. Über sehr feine Nadeln, die an definierten Punkten in das Gewebe gesetzt werden, lassen sich Schmerzen und Beschwerden positiv beeinflussen. Ich setze sie gezielt auf Ihre individuellen Beschwerden ein.

Akupunktur-Nadeln auf dem Rücken einer Patientin in der Praxis Dr. Güth, Offenburg

Was ist Akupunktur?

In der traditionellen chinesischen Medizin werden Beschwerden wie Schmerzen als Störungen im Energiefluss verstanden. Über sehr feine Nadeln, die an definierten Punkten durch die Haut in das darunterliegende Gewebe gesetzt werden, lassen sich diese Einflüsse positiv beeinflussen.

Die Akupunktur ist eine der wichtigsten Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch das gezielte Setzen feiner Nadeln können schmerzlindernde Prozesse angeregt und die körpereigene Regulation unterstützt werden. Charakteristisch für die TCM ist der ganzheitliche Blick auf den Körper und seine Zusammenhänge.

Mein Weg zur Akupunktur

Wie viele Orthopäden wollte ich die Akupunktur-Ausbildung ursprünglich absolvieren, um die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommenen Leistungen (Schmerzen der Lendenwirbelsäule und Knieschmerzen bei Arthrose) anbieten zu können. Je mehr ich jedoch in diese Welt eintauchte, desto mehr faszinierte sie mich.

Der ganzheitliche Blickwinkel der TCM entspricht genau dem, was ich in meiner Arbeit erlebe: Beschwerden hängen oft zusammen. Für mich ist die Akupunktur damit eine wertvolle Möglichkeit, die westlich geprägte Medizin zu ergänzen und in der modernen Orthopädie sinnvoll zu nutzen. Mein Schwerpunkt liegt klar auf den orthopädischen Krankheitsbildern, ich schaue aber gern über den fachlichen Tellerrand hinaus.

Wann ist Akupunktur sinnvoll?

Akupunktur kann bei nahezu allen orthopädischen Beschwerden unterstützend zum Einsatz kommen. Ob Rücken- oder Nackenschmerzen, Schulterbeschwerden wie eine Kalkschulter oder eine beginnende bzw. fortgeschrittene Arthrose der Knie- oder anderer Gelenke – die Akupunktur ist eine nebenwirkungsarme Methode, die dazu beitragen kann, Ihre Beschwerden spürbar zu lindern.

Auch bei Sportverletzungen oder funktionellen Beschwerden ohne strukturelle Schäden kann die Akupunktur – je nach Dauer der Beschwerden – schon nach einer oder wenigen Sitzungen zu spürbarer Linderung und verbesserter Beweglichkeit beitragen.

Triggerpunkte und Triggerpunktakupunktur

Neben der klassischen TCM hat sich ein weiterer Ansatz entwickelt: Dabei geht man davon aus, dass muskuläre Triggerpunkte Ursache unterschiedlichster Beschwerden sein können. Diese Punkte entsprechen teilweise Punkten auf den TCM-Bahnen, liegen häufig aber unabhängig von den Meridianen und werden bei der körperlichen Untersuchung meist als schmerzhaft empfunden.

Ich habe mich auf die Triggerpunktbehandlung spezialisiert. Wie bei der TCM werden die Triggerpunkte mit Akupunkturnadeln stimuliert, wodurch sich die tastbare Spannung verringern und die Beschwerden bessern können. Häufig ist dabei eine lokale Zuckungsreaktion des Muskels auslösbar.

Häufige Fragen

Wie läuft eine Akupunktursitzung ab und wie lange dauert sie?

Nach einer ausführlichen Anamnese und gründlichen Untersuchung setze ich die sehr feinen, steril verpackten Nadeln an definierten Punkten durch die Haut in die darunterliegenden Schichten. Die Nadeln sind 0,2 mm dünn und ohne Hohlraum. Manche werden nach weniger als einer Sekunde wieder gezogen, andere verbleiben bis zu 25 Minuten. Ich erkläre Ihnen alles individuell und bin während der gesamten Behandlung für Sie ansprechbar.

Was ist das Ziel der Akupunktur?

In der Regel geht es um die Linderung von Schmerzen, im besten Fall um Schmerzfreiheit. Erreicht wird dies über das Lösen von Verspannungen, eine verbesserte Durchblutung und die Behandlung aktiver Triggerpunkte. Chronische Beschwerden können sich spürbar bessern.

Ist die Akupunktur schmerzhaft und welche Nebenwirkungen gibt es?

Das Einstechen ist meist zu spüren, wird von den wenigsten aber als Schmerz empfunden. Akupunktur ist gut verträglich und nebenwirkungsarm. Selten entsteht ein kleiner Bluterguss. Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, sprechen Sie mich bitte an – ich passe die Behandlung an.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Das richtet sich nach Art und Dauer Ihrer Beschwerden. Gerade bei länger bestehenden Problemen sind häufig mehrere Behandlungen nötig; nach meiner Erfahrung lassen sich die meisten Beschwerden mit 10–15 Sitzungen gut behandeln.

Was kostet eine Akupunktursitzung und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Akupunktur wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet und liegt in der Regel zwischen 30 € und 90 € pro Sitzung. Private Kranken- und Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten – je nach Tarif – häufig vollständig. Ich empfehle, die Übernahme vor Behandlungsbeginn zu klären.

Ich freue mich, Sie in meiner Praxis behandeln zu dürfen!